Toleranz

Vierte Auflage des Kick rechts weg

‚Kick rechts weg’ – Das politische Straßenfußballfest gegen Rassismus und Antisemitismus in Kassel

Gegen Rechts auf die Straße und in die Öffentlichkeit – ‚Kick rechts weg’ geht 2011 bereits in die vierte Runde.

 

Am Samstag, den 28. Mai 2011 von 10:00 bis 18:00 Uhr bespielen Jugendliche erneut  den Vorplatz des Kulturbahnhofs Kassel mit einem Straßenfußballturnier.

Die Veranstalter dieses Events sind neben dem Kasseler Jugendring und der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel, Dynamo Windrad, die Evangelische Jugend, die Gewerkschaftsjugend , das Jugendwerk der AWO, der Landkreis Kassel, die Sportjugend Region Kassel, Cluster e.V. und andere Institutionen der lokalen und regionalen Jugendarbeit.

Für Toleranz – gegen Rassismus

Ziel der Veranstaltung ist so wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen fußballbegeisterten Kids und Jugendlichen ein Statement für Toleranz und Vielfalt zu geben:

Durch kleine Events von und für Jugendliche wird für mehr Demokratie und gegen Rassismus und Antisemitismus geworben.

 

Die Jugendlichen wollen durch die Veranstaltung das Angebot sozialer und kultureller Kommunikation durch Sport in Kassel ausweiten. Besonders freuen sich auch die Veranstalter über die Tatsache, dass Oberbürgermeister Bertram Hilgen auch in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft übernommen hat.

 

Gesponsert wird die Veranstaltung „Kick rechts weg“  voraussichtlich von der Kasseler Sparkasse.

 

Die Regeln werden selbst bestimmt

Straßenfußball ist wie der Name schon sagt auf der Straße erfunden worden. Die Jugendlichen spielen nach freien Regeln, die die Spieler vor dem Spiel miteinander besprechen. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Vorraussetzungen sind ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander. Das Ziel eines solchen Turniers ist eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erreichen. In den letzten Jahren beteiligten sich vor allem Gruppen aus sozialen Einrichtungen und Projekten.

 

Mitspielen können aber natürlich alle Mädchen und Jungs in zwei Kategorien, zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren.

‚Kick rechts weg’ ist daher nicht nur ein Fußballturnier sondern ein politisch-kulturelles Event.

Alle Teams sind im Vorfeld aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema zu bereichern. Dies können Aktionsformen auf dem Platz, Transparente oder auch ein kreativer Teamname sein. Dadurch wird deutlich gemacht werden, dass die Jugendlichen für mehr Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit auf dem Platz stehen.

 

Buntes Programm

Neben der sportlichen Beteiligung können die Mädchen und Jungen auch an Führungen zum Thema Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg und Deportationen  teilnehmen. Zudem wird das Stadtmuseum Kassel seine Ausstellung im Kulturbahnhof Südflügel auch an diesem Tag zeigen. Die Widerstandsbewegung im Nationalsozialismus um Adam von Trott zu Solz wird im Mittelpunkt einer Filmvorführung des Jugendbildungswerks des Landkreis Kassel stehen. An verschiedenen Infoständen haben die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, sich zu den Themen Toleranz und Antirassismus schlau zu machen. Hierzu müssen die Jugendlichen Quizfragen beantworten, welche neben den sportlichen Ergebnissen in die Turnierwertung eingehen.

 

Für Fragen können Sie mich gerne kontaktieren:

 

Inga-Kristin Thom

Jugendbildungsreferentin des Kasseler Jugendrings e.V.

 

Mühlengasse 1

34125 Kassel

Tel: 0561/ 573998

Handy: 0176/ 101 437 94

Kontaktadresse
Kasseler Jugendring e.V.
Mühlengasse 1
34125 Kassel

Tel: 0561 - 57 39 98
Fax: 0561 - 57 39 99
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