gegen Rechtsextremismus

Kick Rechts weg 2015: Anmeldungen jetzt möglich!

WORUM GEHT ES?

 
„Kick Rechts weg“ findet am Samstag, 13. Juni 2015 zum achten Mal auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofes statt.

 

Bei der Veranstaltung geht es um Spaß an Straßenfußball. Es wird ohne Schiedsrichter_innen gespielt und gemeinsam vereinbaren die Teams die Regeln vor Spielbeginn.

 

„Kick Rechts weg“ ist aber nicht nur ein Fußballturnier – auch wenn es um Freude an Sport und Spiel geht – sondern: Als politisch-kulturelles Event können Teilnehmer_innen sich vor Ort an verschiedenen Ständen zu Antirassimus und Toleranz informieren und austauschen. Ein Quizz mit Fragen zu diesen Themen bietet die Möglichkeit, Punkte – die in die Turnierwertung eingehen – neben dem „Fußballplatz“ zu sammeln. Also nicht nur flinke Beine, sondern auch Köpfchen sind gefragt!

 

WIE MITMACHEN?

 

Mitspielen können Mädchen und Jungs zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren. Jedes Team benötigt vier oder fünf Spieler_innen.

Der Anmeldeschluss ist am 8. Juni. Zusammen wollen wir einen erlebnisreichen Tag verbringen und dabei ein Zeichen für ein weltoffenes, buntes Kassel zu setzen!

WO ANMELDEN?

 

Anmelden könnt ihr euch bei den Streetbolzern unter info@streetbolzer.org oder auf Facebook unter www.facebook.com/groups/kickrechtsweg/

Kick Rechts weg 2014

Nach dem Fritz-Walter-Wetter des letzten Jahres hatten die 24 Teams beim diesjährigen Kick Rechts weg den Wettergott auf ihrer Seite und setzten gemeinsam ein Zeichen für eine offene und bunte Stadt Kassel.

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Pressemitteilung: ‚Kick Rechts weg’ – Das politische Straßenfußballturnier am 28.Juni

Gegen Rechts auf die Straße und in die Öffentlichkeit ‚Kick Rechts weg’ geht 2014 bereits in die siebte Runde.

Am Samstag, den 28. Juni, wird das „Kick Rechts weg 2014“ um 10.00 Uhr vom Schirmherrn –Oberbürgermeister Bertram Hilgen- eröffnet werden. Bis 18:00 Uhr bespielen Jugendliche erneut den Vorplatz des KulturBahnhofs Kassel mit einem Straßenfußballturnier.

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‚Kick rechts weg’ – Das politische Straßenfußballfest gegen Rassismus und Antisemitismus in Kassel –

Gegen Rechts auf die Straße und in die Öffentlichkeit – ‚Kick rechts weg’ geht 2012 bereits in die fünfte Runde.

Am Samstag, den 23. Juni 2012 von 10:00 bis 18:00 Uhr bespielen Jugendliche erneut den Vorplatz des Kulturbahnhofs Kassel mit einem Straßenfußballturnier.
Veranstalter dieses Events sind neben dem Kasseler Jugendring und der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel, der Freizeitsportclub Dynamo Windrad, die Evangelische Jugend, die Gewerkschaftsjugend, das Jugendwerk der AWO, der Landkreis Kassel, die Sportjugend Region Kassel und andere Institutionen der lokalen und regionalen Jugendarbeit.

Für Toleranz – gegen Rassismus
Ziel der Veranstaltung ist so wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen fußballbegeisterten Kids und Jugendlichen ein Statement für Toleranz und Vielfalt zu geben:
Durch kleine Events von und für Jugendliche wird für mehr Demokratie und gegen Rassismus und Antisemitismus geworben.

Die Veranstalter wollen durch das Turnier das Angebot sozialer und kultureller Kommunikation durch Sport in Kassel ausweiten. Besonders freuen sich die Veranstalter auch über die Tatsache, dass Oberbürgermeister Bertram Hilgen auch in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft übernommen hat.

Gesponsert wird das „Kick rechts weg“ von der Sozial- und Sportstiftung der Kasseler Sparkasse.

Die Regeln werden selbst bestimmt
Straßenfußball ist wie der Name schon sagt auf der Straße erfunden worden. Die Jugendlichen spielen nach freien Regeln, welche die Spieler vor jedem Spiel miteinander besprechen. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Vorraussetzungen sind ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander. Das Ziel eines solchen Turniers ist eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erreichen. In den letzten Jahren beteiligten sich vor allem Gruppen aus sozialen Einrichtungen und Projekten, aber auch viele freie Teams aus dem gesamten Kasseler Stadtgebiet nehmen am Kick rechts weg teil.

Mitspielen können aber natürlich alle Mädchen und Jungen. Gespielt wird in zwei Kategorien, zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren.

Buntes Programm
‚Kick rechts weg’ ist nicht nur ein Fußballturnier, sondern ein politisch-kulturelles Event.
Alle Teams sind im Vorfeld aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema zu bereichern. Dies können Aktionsformen auf dem Platz, Transparente oder auch ein kreativer Teamname sein. Dadurch wird deutlich gemacht werden, dass die Jugendlichen für mehr Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit auf dem Platz stehen.
Neben der sportlichen Beteiligung nehmen die Mädchen und Jungen auch an Führungen zum Thema „Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg“ und „Deportationen vom Kasseler Hauptbahnhof“ teil. In einer Ausstellung wird zudem das Thema rechtsextremistische Parteien behandelt. An verschiedenen Infoständen haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich zu den Themen Toleranz und Antirassismus schlau zu machen. Hierzu müssen die Jugendlichen Quizfragen beantworten, welche neben den sportlichen Ergebnissen in die Turnierwertung eingehen.

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren:

Inga-Kristin Thom
Jugendbildungsreferentin des Kasseler Jugendrings e.V.

Mühlengasse 1
34125 Kassel
Tel: 0561/ 573998
Handy: 0176/ 10143794

Exkursion zur Gedenkstätte Breitenau – Auch zweite „BUNT!“-Veranstaltung erfolgreich verlaufen

Am Sonntag, den 3. Juni fand der zweite Termin der Veranstaltungsreihe „BUNT! Kasseler Jugendverbände gegen Rassismus“ statt.

Auch schlechtes Wetter konnte die knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht abschrecken: Gemeinsam nahmen sie an einer rund zweistündigen Führung durch das ehemalige Konzentrationslager in Guxhagen teil.

 

Nach einem einführenden Film über die Entstehungsgeschichte Breitenaus wurde den jungen Interessierten das Gelände mit Waschräumen und Isolier- und Dunkelhaftzellen gezeigt und das Leben im Lager veranschaulicht und erläutert. Besonders erschüttert zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, dass die auf dem Gelände befindliche Kirche in all den Jahren weiterhin für Gottesdienste der Guxhagener Gemeinde diente, während nur durch eine Mauer getrennt, auf der anderen Seite Häftlinge um ihr Leben fürchteten. Doch auch, dass das Lager noch bis in die 70er-Jahre hinein als Mädchenerziehungsheim diente, führte zu Betroffenheit: „Die Mädchen von damals sind ja genauso alt wie meine Mutter“, so die Reaktion einer Teilnehmerin auf die harten Lebensbedingungen.

Anschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Archiv der Gedenkstätte anhand von umfänglichen Gefangenengenakten einzelne Lebensschicksale nachvollziehen, wie etwa die Lebensgeschichte der jüdischen Ärztin Lilli Jahn. Die Dauerausstellung des Kasseler Künstlers Stephan Borstel bildete einen beeindruckten Abschluss der Exkursion.

 

Die Veranstalter von Kasseler Jugendring, Falken und DGB-Jugend zeigten sich zufrieden: „ Auch im Hinblick auf die Geschehnisse in der letzten Zeit war es uns wichtig zu zeigen, welche Verbrechen damals vor der Kasseler Haustür verübt worden sind“, erklärt Julia Bicker, Bildungsreferentin der Sozialistischen Jugend Deutschlands- Die Falken, „daher freut es uns, dass das Interesse an dieser Exkursion so groß ist.“

 

Die nächste Veranstaltung ist das politische Straßenfußballturnier „Kick rechts weg“ am 23.Juni auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofs. Nach der Sommerpause findet am 30.August der Informationsabend „Neofaschismus in Kassel“ statt.  Gemeinsam mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus (MBT) informieren die Veranstalter über die lokalen neofaschistischen Strukturen in Kassel und deren aktuellen Entwicklungen.

 

Straßenfußballturnier Kick rechts weg: Jetzt euer Team anmelden!

Das Straßenfußballturnier Kick rechts weg geht in diesem Jahr in die fünfte Runde!

Straßenfußball ist wie der Name schon sagt auf der Straße erfunden worden. Die Jugendlichen spielen nach freien Regeln, die die Spieler vor dem Spiel miteinander besprechen. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Vorraussetzungen sind ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander. Das Ziel eines solchen Turniers ist eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erreichen.

Mitspielen können alle Mädchen und Jungs in zwei Kategorien, zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren.

Alle Teams sind im Vorfeld aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema zu bereichern. Dies können Aktionsformen auf dem Platz, Transparente oder auch ein kreativer Teamname sein. Dadurch wird deutlich gemacht werden, dass die Jugendlichen für mehr Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit auf dem Platz stehen. ‚Kick rechts weg’ ist daher nicht nur ein Fußballturnier sondern ein politisch-kulturelles Event.

Anmelden könnt ihr euch und euer Team bei Dynamo Windrad:

info@dynamo-windrad.de oder Tel.: 0561 – 28 41 63

Für weitere Infos könnt ihr euch auch gerne bei Inga im Büro des Jugendrings melden!

„Auf den Spuren Kasseler Geschichte…“ – Antifaschistischer Stadtspaziergang stößt auf reges Interesse bei jungen Kasselerinnen und Kasselern

Am Freitag, den 27.4. fiel der Startschuss zur Veranstaltungsreihe „BUNT! – Kasseler Jugendverbände gegen Rassismus“. Der Historiker Dr. Ulrich Schneider (VVN/BdA) führte rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem zweistündigen Rundgang zu zentralen Orten des Geschehens des damaligen NS-Regimes. „Geschichte wird dann anschaulich, wenn es gelingt sie zu verorten“, so Ulrich Schneider zu Beginn. „Daher ist es wichtig, dass wir uns direkt an den Orten mit den Verbrechen der Nazis, aber auch mit den Formen des Widerstandes auseinandersetzen.“

 

Die Veranstalter von Kasseler Jugendring, Falken und DGB-Jugend zeigten sich zufrieden: „Eine große Beteiligung und viele neue Gesichter zeigen, dass den Kasseler Jugendlichen die Geschichte dieser Stadt nicht egal ist“, so Inga-Kristin Thom, Bildungsreferentin beim Kasseler Jugendring. Angesichts der Geschehnisse der vergangenen Monate sei eine aktive Auseinandersetzung mit der Kasseler Geschichte notwendig, ergänzt Julia Bicker, Jugendbildungsreferentin der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, und fügt hinzu: „Wir haben heute mal wieder gelernt, wohin es führen kann, wenn eine Gesellschaft Diskriminierung und Rassismus toleriert. Zivilcourage ist auch heute noch sehr wichtig.“

 

Schneider führte die jungen Interessierten vom Kasseler Gewerkschaftshaus, welches am 7. März 1933 von Nazis gestürmt wurde, über den Opern- und Friedrichsplatz, durch die Altstadt hin zur Martins- und Lutherkirche, wo der Rundgang endete. Dabei wechselte der Historiker immer wieder die Perspektive, brach bekannte historische Ereignisse auf die lokale Ebene herunter und verband diese mit alltäglichen Geschichten von Zeitzeugen. Die Hälfte der Teilnehmenden folgte noch der Einladung der Veranstalter in den Jugendclub des Gewerkschaftshauses, wo die Veranstaltung mit einer spannenden Diskussion um die Formen einer angemessenen Erinnerungskultur endete.

 

Am Ende der gelungenen Auftaktveranstaltung machte Inga-Kristin Thom auf den nächsten Termin aufmerksam: „Am Sonntag, den 3. Juni, brechen wir um 12.45 Uhr ab dem Kasseler Hauptbahnhof auf zu einer Exkursion in die Gedenkstätte Breitenau. Fahrt und Eintritt sind kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.“ Um Anmeldungen bis zum 15.Mai bittet Thom mit einer e-mail an info@kasselerjugendring.de  oder unter Tel. 0561/573998.

Kassel zeigt Gesicht gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit

Die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass die rechte Szene nicht unterschätzt und rechte Gewalt nicht verharmlost werden dürfen.

Der Kasseler Jugendring unterstützt daher den Aufruf des Ausländerbeirats und der Stadt Kassel. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit setzen.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

 

 

„Menschenkette zum Gedenken an die Mordopfer rechtsterroristischer Gewalt am Samstag, 10.12.2011, in Kassel.

 

– 13 Uhr Beginn Rathaus, Königsplatz, Holländische Straße 82

– Schließung der Menschenkette am Stern

 

– 14.30 Uhr Kundgebung am Rathaus

 

Wir trauern um Enver Şimşek und Abdurrahim Özüdoğru aus Nürnberg,

Süleyman Taşköprü aus Hamburg, Habil Kılıç München, Yunus Turgut aus

Rostock, Ismail Yaşar aus Nürnberg, Theodoros Boulgarides aus München,

Mehmet Kubaşık aus Dortmund, Halit Yozgat aus Kassel und Michèle Kiesewetter

aus Heilbronn.

Wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer. Sie haben geliebte Menschen verloren. Die Unbegreiflichkeit des Geschehenen, die jahrelange Ungewissheit über Täter und ihre Motive, waren und sind eine schwere Belastung für die Betroffenen.

Wir sind zutiefst beschämt, dass nach den ungeheuren Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes rechtsextremistische Ideologie in unserem Land eine blutige Spur unvorstellbarer Mordtaten hervorbringt.

Wir erwarten, dass die Morde mit aller Konsequenz zügig aufgeklärt und die Täterinnen und Täter bestraft werden. Das sind wir den Opfern, ihren Familien und Freunden schuldig. Wir erwarten zugleich, dass Zusammenhänge dieser Mordtaten und ihr rechtsextremistisches Umfeld umfassend ermittelt und mögliche weitere ungeklärte Straftaten einbezogen werden.

Die jetzt bekannt gewordenen Zusammenhänge dieser unmenschlichen Verbrechen belegen auf traurige Weise, dass die Strukturen der Sicherheitsbehörden auf Bundes- und Länderebene dringend überprüft werden müssen.

Dem Rechtsextremismus muss entschieden entgegengetreten werden. Wir alle sind gefordert zu handeln. Überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen gesellschaftlichen Boden zu gewinnen, gilt es, mit Zivilcourage und staatlichen Mitteln deren Ausbreitung zu verhindern. Niemand darf schweigen oder wegschauen, wenn diskriminierende Parolen und Verhaltensweisen auftauchen.

Wir stehen ein für ein Deutschland, in dem alle ohne Angst leben und sich sicher fühlen können – ein Land, in dem Freiheit und Respekt, Vielfalt und Weltoffenheit gegeben sind. In diesem Land hatten die Ermordeten ihre Heimat gefunden.

 

Corrado Di Benedetto, Vorsitzender Landesausländerbeirat

Kamil Saygin, Vorsitzender Ausländerbeirat Kassel

Petra Friedrich, Stadtverordnetenvorsteherin Kassel

Andreas Güttler, Kreistagsvorsitzender Kassel

Uwe Schmidt, Landrat Landkreis Kassel

Bertram Hilgen, Oberbürgermeister Kassel“

Kontaktadresse
Kasseler Jugendring e.V.
Mühlengasse 1
34125 Kassel

Tel: 0561 - 57 39 98
Fax: 0561 - 57 39 99
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