Bundeskinderschutzgesetz

Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis für Ehrenamtliche

Wer im Verein/Verband ehrenamtliche Tätigkeiten übernimmt, bekommt viel Verantwortung übertragen.

Das Bundeskinderschutzgesetz schreibt daher in bestimmten Fällen vor, dass dem dafür zuständigen Vereinsvorstand oder einer von ihm benannten  Person ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss.  Dadurch soll verhindert werden, dass nach § 72a SGB III einschlägig vorbestrafte Personen Kinder und Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben.

Die Jugendverbände und -vereine sind dazu angehalten zu prüfen, ob für eure ehrenamtliche Tätigkeit nach Art, Intensität und Dauer die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses notwendig ist. Ob ihr ein erweitertes Führzungszeugnis vorlegen müsst, erfahrt ihr bei eurem Vereinsvorstand, in der Vereinsgeschäftsstelle oder gegebenfalls auch bei eurer/eurem Jugendbildungsreferent/in.

Die Kosten für die Beantragung des Führungszeugnisses müssen Ehrenamtliche jeodch NICHT übernehmen. Mit unserer Vorlage bescheinigt euch der Verband/Verein eure ehrenamtliche Tätigkeit und ihr müsst keine Gebühren bezahlen.

Wenn ihr euren Wohnsitz in Kassel habt, könnt ihr ein erweiteres Führungszeugnis in einem der Bürgerbüros der Stadt Kassel beantragen: Die Bürgerbüros findet ihr im Rathaus (Obere Königstraße 8), in der Karlshafener Straße 2 (Bürgerbüro Nordwest), in der Holländischen Straße 72 (Bürgerbüro Nord) sowie in der Frankfurter Straße 300 (Bürgerbüro Süd).

 

Für weitere Informationen und bei Nachfragen könnt ihr euch auch an das Büro des Kasseler Jugendrings wenden!

 

Kontaktadresse
Kasseler Jugendring e.V.
Mühlengasse 1
34125 Kassel

Tel: 0561 - 57 39 98
Fax: 0561 - 57 39 99
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