aktiv gegen Nazis

Kick Rechts weg 2014

Nach dem Fritz-Walter-Wetter des letzten Jahres hatten die 24 Teams beim diesjährigen Kick Rechts weg den Wettergott auf ihrer Seite und setzten gemeinsam ein Zeichen für eine offene und bunte Stadt Kassel.

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Pressemitteilung: ‚Kick Rechts weg’ – Das politische Straßenfußballturnier am 28.Juni

Gegen Rechts auf die Straße und in die Öffentlichkeit ‚Kick Rechts weg’ geht 2014 bereits in die siebte Runde.

Am Samstag, den 28. Juni, wird das „Kick Rechts weg 2014“ um 10.00 Uhr vom Schirmherrn –Oberbürgermeister Bertram Hilgen- eröffnet werden. Bis 18:00 Uhr bespielen Jugendliche erneut den Vorplatz des KulturBahnhofs Kassel mit einem Straßenfußballturnier.

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‚Kick rechts weg’ – Das politische Straßenfußballfest gegen Rassismus und Antisemitismus in Kassel –

Gegen Rechts auf die Straße und in die Öffentlichkeit – ‚Kick rechts weg’ geht 2012 bereits in die fünfte Runde.

Am Samstag, den 23. Juni 2012 von 10:00 bis 18:00 Uhr bespielen Jugendliche erneut den Vorplatz des Kulturbahnhofs Kassel mit einem Straßenfußballturnier.
Veranstalter dieses Events sind neben dem Kasseler Jugendring und der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel, der Freizeitsportclub Dynamo Windrad, die Evangelische Jugend, die Gewerkschaftsjugend, das Jugendwerk der AWO, der Landkreis Kassel, die Sportjugend Region Kassel und andere Institutionen der lokalen und regionalen Jugendarbeit.

Für Toleranz – gegen Rassismus
Ziel der Veranstaltung ist so wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen fußballbegeisterten Kids und Jugendlichen ein Statement für Toleranz und Vielfalt zu geben:
Durch kleine Events von und für Jugendliche wird für mehr Demokratie und gegen Rassismus und Antisemitismus geworben.

Die Veranstalter wollen durch das Turnier das Angebot sozialer und kultureller Kommunikation durch Sport in Kassel ausweiten. Besonders freuen sich die Veranstalter auch über die Tatsache, dass Oberbürgermeister Bertram Hilgen auch in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft übernommen hat.

Gesponsert wird das „Kick rechts weg“ von der Sozial- und Sportstiftung der Kasseler Sparkasse.

Die Regeln werden selbst bestimmt
Straßenfußball ist wie der Name schon sagt auf der Straße erfunden worden. Die Jugendlichen spielen nach freien Regeln, welche die Spieler vor jedem Spiel miteinander besprechen. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Vorraussetzungen sind ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander. Das Ziel eines solchen Turniers ist eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erreichen. In den letzten Jahren beteiligten sich vor allem Gruppen aus sozialen Einrichtungen und Projekten, aber auch viele freie Teams aus dem gesamten Kasseler Stadtgebiet nehmen am Kick rechts weg teil.

Mitspielen können aber natürlich alle Mädchen und Jungen. Gespielt wird in zwei Kategorien, zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren.

Buntes Programm
‚Kick rechts weg’ ist nicht nur ein Fußballturnier, sondern ein politisch-kulturelles Event.
Alle Teams sind im Vorfeld aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema zu bereichern. Dies können Aktionsformen auf dem Platz, Transparente oder auch ein kreativer Teamname sein. Dadurch wird deutlich gemacht werden, dass die Jugendlichen für mehr Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit auf dem Platz stehen.
Neben der sportlichen Beteiligung nehmen die Mädchen und Jungen auch an Führungen zum Thema „Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg“ und „Deportationen vom Kasseler Hauptbahnhof“ teil. In einer Ausstellung wird zudem das Thema rechtsextremistische Parteien behandelt. An verschiedenen Infoständen haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich zu den Themen Toleranz und Antirassismus schlau zu machen. Hierzu müssen die Jugendlichen Quizfragen beantworten, welche neben den sportlichen Ergebnissen in die Turnierwertung eingehen.

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren:

Inga-Kristin Thom
Jugendbildungsreferentin des Kasseler Jugendrings e.V.

Mühlengasse 1
34125 Kassel
Tel: 0561/ 573998
Handy: 0176/ 10143794

Exkursion zur Gedenkstätte Breitenau – Auch zweite „BUNT!“-Veranstaltung erfolgreich verlaufen

Am Sonntag, den 3. Juni fand der zweite Termin der Veranstaltungsreihe „BUNT! Kasseler Jugendverbände gegen Rassismus“ statt.

Auch schlechtes Wetter konnte die knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht abschrecken: Gemeinsam nahmen sie an einer rund zweistündigen Führung durch das ehemalige Konzentrationslager in Guxhagen teil.

 

Nach einem einführenden Film über die Entstehungsgeschichte Breitenaus wurde den jungen Interessierten das Gelände mit Waschräumen und Isolier- und Dunkelhaftzellen gezeigt und das Leben im Lager veranschaulicht und erläutert. Besonders erschüttert zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, dass die auf dem Gelände befindliche Kirche in all den Jahren weiterhin für Gottesdienste der Guxhagener Gemeinde diente, während nur durch eine Mauer getrennt, auf der anderen Seite Häftlinge um ihr Leben fürchteten. Doch auch, dass das Lager noch bis in die 70er-Jahre hinein als Mädchenerziehungsheim diente, führte zu Betroffenheit: „Die Mädchen von damals sind ja genauso alt wie meine Mutter“, so die Reaktion einer Teilnehmerin auf die harten Lebensbedingungen.

Anschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Archiv der Gedenkstätte anhand von umfänglichen Gefangenengenakten einzelne Lebensschicksale nachvollziehen, wie etwa die Lebensgeschichte der jüdischen Ärztin Lilli Jahn. Die Dauerausstellung des Kasseler Künstlers Stephan Borstel bildete einen beeindruckten Abschluss der Exkursion.

 

Die Veranstalter von Kasseler Jugendring, Falken und DGB-Jugend zeigten sich zufrieden: „ Auch im Hinblick auf die Geschehnisse in der letzten Zeit war es uns wichtig zu zeigen, welche Verbrechen damals vor der Kasseler Haustür verübt worden sind“, erklärt Julia Bicker, Bildungsreferentin der Sozialistischen Jugend Deutschlands- Die Falken, „daher freut es uns, dass das Interesse an dieser Exkursion so groß ist.“

 

Die nächste Veranstaltung ist das politische Straßenfußballturnier „Kick rechts weg“ am 23.Juni auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofs. Nach der Sommerpause findet am 30.August der Informationsabend „Neofaschismus in Kassel“ statt.  Gemeinsam mit dem Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus (MBT) informieren die Veranstalter über die lokalen neofaschistischen Strukturen in Kassel und deren aktuellen Entwicklungen.

 

Straßenfußballturnier Kick rechts weg: Jetzt euer Team anmelden!

Das Straßenfußballturnier Kick rechts weg geht in diesem Jahr in die fünfte Runde!

Straßenfußball ist wie der Name schon sagt auf der Straße erfunden worden. Die Jugendlichen spielen nach freien Regeln, die die Spieler vor dem Spiel miteinander besprechen. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt. Vorraussetzungen sind ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander. Das Ziel eines solchen Turniers ist eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erreichen.

Mitspielen können alle Mädchen und Jungs in zwei Kategorien, zwischen 12-15 Jahren und 16-27 Jahren.

Alle Teams sind im Vorfeld aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema zu bereichern. Dies können Aktionsformen auf dem Platz, Transparente oder auch ein kreativer Teamname sein. Dadurch wird deutlich gemacht werden, dass die Jugendlichen für mehr Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit auf dem Platz stehen. ‚Kick rechts weg’ ist daher nicht nur ein Fußballturnier sondern ein politisch-kulturelles Event.

Anmelden könnt ihr euch und euer Team bei Dynamo Windrad:

info@dynamo-windrad.de oder Tel.: 0561 – 28 41 63

Für weitere Infos könnt ihr euch auch gerne bei Inga im Büro des Jugendrings melden!

„Auf den Spuren Kasseler Geschichte…“ – Antifaschistischer Stadtspaziergang stößt auf reges Interesse bei jungen Kasselerinnen und Kasselern

Am Freitag, den 27.4. fiel der Startschuss zur Veranstaltungsreihe „BUNT! – Kasseler Jugendverbände gegen Rassismus“. Der Historiker Dr. Ulrich Schneider (VVN/BdA) führte rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem zweistündigen Rundgang zu zentralen Orten des Geschehens des damaligen NS-Regimes. „Geschichte wird dann anschaulich, wenn es gelingt sie zu verorten“, so Ulrich Schneider zu Beginn. „Daher ist es wichtig, dass wir uns direkt an den Orten mit den Verbrechen der Nazis, aber auch mit den Formen des Widerstandes auseinandersetzen.“

 

Die Veranstalter von Kasseler Jugendring, Falken und DGB-Jugend zeigten sich zufrieden: „Eine große Beteiligung und viele neue Gesichter zeigen, dass den Kasseler Jugendlichen die Geschichte dieser Stadt nicht egal ist“, so Inga-Kristin Thom, Bildungsreferentin beim Kasseler Jugendring. Angesichts der Geschehnisse der vergangenen Monate sei eine aktive Auseinandersetzung mit der Kasseler Geschichte notwendig, ergänzt Julia Bicker, Jugendbildungsreferentin der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, und fügt hinzu: „Wir haben heute mal wieder gelernt, wohin es führen kann, wenn eine Gesellschaft Diskriminierung und Rassismus toleriert. Zivilcourage ist auch heute noch sehr wichtig.“

 

Schneider führte die jungen Interessierten vom Kasseler Gewerkschaftshaus, welches am 7. März 1933 von Nazis gestürmt wurde, über den Opern- und Friedrichsplatz, durch die Altstadt hin zur Martins- und Lutherkirche, wo der Rundgang endete. Dabei wechselte der Historiker immer wieder die Perspektive, brach bekannte historische Ereignisse auf die lokale Ebene herunter und verband diese mit alltäglichen Geschichten von Zeitzeugen. Die Hälfte der Teilnehmenden folgte noch der Einladung der Veranstalter in den Jugendclub des Gewerkschaftshauses, wo die Veranstaltung mit einer spannenden Diskussion um die Formen einer angemessenen Erinnerungskultur endete.

 

Am Ende der gelungenen Auftaktveranstaltung machte Inga-Kristin Thom auf den nächsten Termin aufmerksam: „Am Sonntag, den 3. Juni, brechen wir um 12.45 Uhr ab dem Kasseler Hauptbahnhof auf zu einer Exkursion in die Gedenkstätte Breitenau. Fahrt und Eintritt sind kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.“ Um Anmeldungen bis zum 15.Mai bittet Thom mit einer e-mail an info@kasselerjugendring.de  oder unter Tel. 0561/573998.

„Kein Ort für Nazis“ -Demo am 24. März

Auftakt:
Sa. 24.3. | 15 Uhr | Kassel: Weserspitze

VORBEREITUNGSTREFFEN:
Jeden Montag vor der Demo um 19 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus

Die verschiedenen Naziaktivitäten und -übergriffe der letzten Jahre
erfordern ein entschlossenes Vorgehen. Gerade die Nordstadt ist bekannt
als Ort, an dem die Nazis in Vergangenheit und Gegen-wart immer wieder ihr
Unwesen getrieben haben: Von Schmierereien, über Angriffe, bis hin zu
Morden. Nazis sind eine Gefahr für uns alle!
Wir rufen deshalb zu einer Demonstration auf und suchen verschiedene Orte
der Naziaktivitäten und -übergriffe auf. Wir wollen deutlich machen:
Kassel ist kein Ort für Nazis!
Keinen Raum für Nazis, für ihre Hetze und ihre Gewalt: Nicht auf den
Straßen. Nicht auf den Plätzen. Nicht in den Kneipen. Nicht an Schule und
Universität. Nicht in den Betrieben. NIRGENDS.
Ziel ist es, dass jede/r Einzelne sich ohne Angst frei bewegen kann. Gegen
jede Form von Diskriminierung!

STATION 1: Das NS-Mahnmal „Die Rampe“

Die Geschichte der Nordstadt ist auch eine Geschichte der
Rüstungsindustrie – die bis heute Fortbestand in Kassel hat – der
Zwangsarbeit, und der Deportation in die Massenvernichtung während des
Nationalsozialismus. Zwischen 1933 und 1945 zeigte der deutsche
Faschismus, wohin die menschenverachtende Ideologie der Nazis führt: in
die massenhafte Ermordung von Millio-nen von Menschen.
Das Mahnmal „die Rampe“ in der Nordstadt erinnert an den Transport und die
Ausbeutung tausender Zwangsarbeiter_innen durch die in Kassel ansässige
Firma Henschel. All dies ge-schah vor den Augen der Bewohner_innen der
Stadt auf dem Gebiet des heutigen Universitäts-campus. Dieser Ort der
Erinnerung ist ein Dorn im Auge der Neonazis vor Ort. Immer wieder wurden
auf das Mahnmal „die Rampe“ Anschläge von Schmierereien bis hin zur
Brandstiftung verübt.
Die Erinnerung an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus gehört in
die Nordstadt!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

STATION 2: Tatort Nordstadt: Holländische Straße 74

Naziterror ist nicht nur ein Thema der Vergangen-heit, sondern eine
aktuelle Bedrohung. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden mindestens 182
Men-schen durch Nazis getötet sowie zahllose Personen angegriffen. Auf
brutale Weise ermordete die Terrorzelle „NSU“ aus rassistischen Motiven 11
Menschen. Dazu zählt auch Halit Yozgat der Besitzer eines Internetcafes in
der Kasseler Nord-stadt. Es wird immer deutlicher, dass die lang-jährige
Beobachtung durch den Verfassungsschutz die Morde nicht verhinderte. Wir
dürfen uns im Kampf gegen Nazis nicht auf den Staat verlassen: Im Kampf
gegen Nazis kommt es auf jede_n an. 3.000 Menschen gedachten den Opfern
mit einer Menschenkette in Kassel. Das war ein wichtiger Anfang. Ob in der
Schule, der Uni, am Arbeitsplatz oder im Supermarkt: Aktiv werden gegen
Nazis!

STATION 3: Der Nazi-Treffpunkt in städtischem Wohnraum

Die Nazi-Gruppe Sturm 18 treibt seit einigen Jahren in der Nordstadt ihr
Unwesen. Immer wieder wurden Menschen angepöbelt und teilweise
angegriffen.
Unter den Nazis sind bekannte Verbrecher, die eine Vielzahl von
Körperverletzungen bis hin zur Todesfolge verübt haben. Illegalerweise
wohnte ein Teil von ihnen in einer Wohnung der städtischen
Wohnungsbaugesellschaft GWG in der Fiedlerstraße. Zeitweise war die
Wohnung ein wichtiger Anlaufpunkt für Nazis und ist es möglicherweise noch
immer. Das Bündnis „Кein Ort für Nazis“ machte diesen Vorgang
öffentlich. Denn: Nazi-Treffpunkte wie diese sind eine Gefahr für alle
Menschen in der näheren Umgebung.
Neonazis das Mieten verderben!

STATION 4: Der Nordstadtpark gehört allen

Auch im Nordstadtpark wurden regelmäßig Menschen angepöbelt. Wir wollen
keine Nordstadt der Diskriminierung, der Gewalt und der Ausgrenzung!
Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophopie und Transphobie haben hier
nichts zu suchen. Wir stellen uns gegen jede Form der Diskriminierung.
Dazu zählt auch eine Politik der Ausgrenzung, die die Nordstadt auf
besondere Weise trifft. Immer wieder wird mit rassistischer Hetze von den
Ursachen von Arbeitslosigkeit und Armut abgelenkt. Wir wollen stattdessen
einen sozialen Stadtteil des Miteinanders und der Solidarität! Eine andere
Nordstadt ist möglich!

Kontaktadresse
Kasseler Jugendring e.V.
Mühlengasse 1
34125 Kassel

Tel: 0561 - 57 39 98
Fax: 0561 - 57 39 99
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